
Mein erster Mankell. Seinen Kommissar Wallander kenne ich nur aus TV Serien. Doch Kennedys Hirn gehört zu den "Afrika" Romanen des Autors.
Ein Kommissar taucht hier nicht auf. Nur Louise, die den Spuren ihres toten Sohnes von Australien über Barcelona nach Mozambik folgt. Dabei kommt sie einem monströsen Verbrechen auf die Spur. Ein Thriller bei dem ich allerdings nie wirklich Angst um die Heldin hatte, so traumwandlerisch führt sie den Leser zum Ziel.
Als Weltliteratur wird dieser Roman von der NY Times angepriesen. Mir erscheint das etwas zu hoch gegriffen. Sprachlich ist er langweilig - oder ist nur die deutsche Übersetzung so schlecht? Die Handlung ist über weite Teile vorhersehbar, wenn auch spannend und überraschend.
Fazit: Leicht zu lesende Spannungsliteratur, deren Thema nachhallt.