GPG für Apple Mail unter Snow Leopard
Ich habe ein Plugin gefunden, um GnuPG mit Apple Mail unter Snow Leopard zu benutzen! Vor einigen Monaten entschied ich mich auf meinem neuen Macbook Pro unter MacOS Snow Leopard statt unter Linux zu arbeiten. Leider spielt das Apple Mail Add-On GNU Privacy Guard nicht mit MacOS 10.6. Als Übergangslösung kompilierte ich mir die Kommandozeilenversion von GnuPG wie auf der Webseite erwähnt. So konnte ich immerhin verschlüsselte Mails lesen und schreiben. Heute recherchierte ich erneut zu diesem Thema und stieß auf über diese Diskussion auf eine inoffizielle Beta Software, die sofort funktionierte! Man lade http://dl.dropbox.com/u/112247/GPGMail.mailbundle.zip herunter, beende Apple Mail und kopiere das heruntergeladene Paket nach /Benutzer/Library/Mail/Bundles/. Fröhliches Verschlüsseln!
Continue reading "GPG für Apple Mail unter Snow Leopard" Die Pflicht der Datensicherung - Noch eine BackupPC Anleitung
Bis vor kurzem sah meine Backupsituation noch so aus: Wichtige Daten werden im privaten Netz gespiegelt, projektbezogene Dateien manuell auf DVD ausgelagert. Alles lief über Unison. Ein historisch gewachsenes Chaos. Bei der Konzeption und Planung des Backups und der Auswahl von geeigneter Software, wurde mir schnell bewusst, dass es mehr sein musste, als eine Skriptlösung. Mein Bestreben eine übersichtliche Methode zu haben, ein Netzwerk von PCs mit unterschiedlichen Betriebssystemen (Linux, MacOS X, Windows) zu sichern, führte mich schließlich zu BackupPC.
Die folgenden Notizen mögen dem Einsteiger an der einen oder anderen Stelle helfen. Sie ersetzen auf keinen Fall die gute Dokumentation der Software und andere hilfreiche Anleitungen, auf die ich unten verlinke. Konkrete Pfadangaben beziehen sich auf Gentoo Linux, sollten sich auf anderen Systemen jedoch auch verorten lassen. BackupPC läuft ohne, doch empfiehlt sich der Übersichtlichkeit halber das Webfrontend (Screenshots). Dafür muss ein Webserver laufen. (z.B. Apache) ApacheGeschrieben ist BackupPC in Perl. Die empfohlene Konfiguration setzt auf das mod_perl Modul. Aktivierung über /etc/conf.d/apache2:
http://localhost/perl-status zeigt ob und wie mod_perl installiert ist. Da Apache in meinem Szenario auch der Webentwicklung dient, läuft er mit Unterstützung für Namensbasierte Virtuelle Hosts (vhosts). Der Server liefert also mehrere lokale Adressen/Domains aus. Der Backup Server soll auf localhost als Default VHost erreichbar sein. /etc/apache2/vhosts.d/backuppc.include mit folgendem Inhalt erstellen
/etc/apache2/vhosts.d/00_default_vhost.conf: Nach dem Eintrag
wird die neue Datei eingebunden:
Anlegen von Benutzern für das Webfrontend:
Für BackupPC muss Apache als Benutzer backuppc laufen.
/etc/BackupPC/hosts:
Da Apache als BackupPC Benutzer läuft, können Schwierigkeiten mit existierenden Webseiten aufgrund fehlender Dateirechte auftreten. Ich habe den Benutzer backuppc der Gruppe apache zugewiesen
und die Gruppenrechte der betroffenen Pfade entsprechend angepasst. Sauberere Lösung wären es einen zweiten Webserver aufzusetzen (lighttpd), zwei unterschiedliche Instanzen von Apache laufen zu lassen, einen der Server in einer virtuellen Maschine laufen zu lassen oder ihn physisch zu trennen. BackupPCDamit der Backupprozess als root mit vollen Zugriffsrechten auch auf Systemdateien ablaufen kann, werden die Berechtigungen des Benutzers backuppc mit dem Kommando
Der Übersichtlichkeit halber bekommt jeder PC seine eigene Konfigurationsdatei: Anpassen des Backup Kommandos für localhost:
Den root Zugang mittels Einbinden von zu sichernden Verzeichnisbäumen. Wenn Datenbanken gesichert werden sollen, hier ist der Platz für den Datenbanksicherungsbefehl.
Die Variablen
definieren die zu sichernden Daten,
spezifiziert Tageszeiten, zu denen kein Backup erfolgen soll. SSH TunnelUnix basierte Rechner im Netzwerk werden über ssh gesichert. Dafür muss dem Benutzer backuppc das Recht eingeräumt werden, sich auf dem entfernten Rechner ohne Angabe eine Passwortes anzumelden. Vorgehen: Als userA auf dem Client und als Benutzer backuppc auf dem Server mit
ohne Angabe eines Passworts Schlüsselpaare erzeugen. Der öffentliche Schlüssel id_rsa.pub vom Benutzer backuppc wird in die Datei ~/.ssh/authorized_keys von userA geschrieben
Beispiel der ~/.ssh/authorized_keys mit zusätzlicher Beschränkung auf die Server IP
auf dem Server wird der Schlüssel von userA hinzugefügt
Die Bekanntmachung des Hosts geschieht einfacher über die Verbindungsaufnahme auf der Kommandozeile - siehe Testkommando. Zur Überprüfung des Fingerabdrucks des Rechners mit dem eine Verbindung aufgebaut werden soll:
An der Eingabeaufforderung:
Beispiel known_hosts
Das Heimatverzeichnis von backuppc sollte existieren.
versucht eine Verbindung aufzubauen. Funktioniert das, wird BackupPC angewiesen es genauso zu machen:
WOL (wake on lan) aktivierenRechner, die bei Nichtbenutzung in den Bereitschaftsmodus wechseln, weckt
wobei /etc/BackupPC/pc/wakeup.sh folgendermaßen aussieht:
Mac OSX Rechner: Systemeinstellungen - Energie sparen - "Bei administrativen Netzwerkzugriffen aufwachen" aktivieren. Mac Laptops mit Snow Leopard (>2009) wachen auch über WLAN auf, wenn das Netzteil angeschlossen und der Deckel aufgeklappt ist. Links:Rettungsystem für Gentoo
Im Grunde ist dieser Artikel eine Übersetzung von Neddyseagoons' Rough Guide to Restoring Removed Key System Packages mit nur marginalen Erweiterungen. Der Frühling ist da und das Gentoo Linux System auf meinem Laptop aufzuräumen stand an. "emerge -p --depclean" ermittelt diverse Abhängigkeiten und macht Vorschläge, welche Pakete entfernt werden können. Das man diese Vorschläge sorgfältig prüfen sollte, bevor man --depclean freie Hand gibt, war mir bewusst. Da auf dem System jedoch zwei Versionen der glibc installiert waren, keimte in mir der Wunsch die überflüssige Bibliothek los zu werden. Obwohl "equery depends glibc" keine Abhängigkeiten zu der alten glibc meldete, kompilierte ich dennoch wichtige Systempakete wie python neu, bevor ich mutig "emerge -C =sys-libs/glibc-2.3.4.20040808-r1" befahl. Im Verlauf meldete der Prozess sehr schnell Fehler. So ziemlich kein Programm konnte mehr ausgeführt werden. Selbst "shutdown -h now" funktionierte nicht mehr! Mit den folgenden Schritten habe ich den Rechner wiederbelebt.
Ebuilds for jmeters, rotter and silentjack
Sound Programme, die ich im Gentoo ProAudio Overlay vermisst habe.
Download Verzeichnis Konqueror beschleunigen
Wem der KDE interne Browser Konqueror langsamer vorkommt als Firefox mit aktiviertem HTTP Pipelining, liegt richtig.
Mit Hilfe des kleinen, einfach aufzusetzenden Proxyservers namens Polipo habe ich Konqueror merklich beschleunigen können. Auf der Homepage finden sich vorkompilierte Installationspakete für wichtige Linux Distributionen. Die Konfiguration erledigt sich im Dreischritt:
Die Nameserveradressen werden üblicherweise beim Anmeldevorgang automatisch gesetzt und sollten sich in der Datei Wenn alles rund läuft , fügt man polipo dem gewünschten Runlevel hinzu. Debian: Open Source Digital Audio Workstation Ardour bekommt Unterstützung von der SAE
Als SAE Absolvent freut es mich besonders, dass die SAE die Open Source Audio Workstation Ardour unterstützen will. Als Hauptziele dieser Zusammenarbeit steht der Ausbau der Integration in Mac OS X und die Entwicklung einer light Version für Studenten auf der Agenda. Diese Studentenversion soll voll kompatibel mit dem normalen Programm bleiben und ebenso frei verfügbar sein. Linux auf einem Apple MAC Pro
Nach ersten Erkundungen des vorinstallierten Mac OS X, habe ich mich dazu entschieden, Linux auf dem Mac Pro zu installieren. Obwohl Fink es mir gestattet, Linux Programme unter MAC OS X recht einfach zu installieren und hernach unter X zu benutzen, stolpere ich doch hin und wieder über Eigenarten von MAC OS. Dieser Beitrag resultiert aus den Notizen während der Installation und ist noch nicht fertig...InstallationTrotz der Ähnlichkeit mit PC Hardware zeigt der Apple schon einige Unterschiede zum handelsüblichen Consumer PC. Neben den augenfälligsten Merkmalen des intelligenten und formschönen Designs, besticht die Bestückung mit zwei Intel Xeon 5130 Dual Core Prozessoren. Die detaillierten Spezifikationen zeigen, was drinsteckt. Gewöhnungsbedürfig und seltsam unzugänglich in seinen Einstellungen begegnet mir EFI (Extensible Firmware Interface) als Gegenstück zum gewohnten BIOS. Keine Optionen bieten sich an, um z.B. das Bootmedium zu wählen. Die DistributionNeben Debian probierte ich Gentoo und Kubuntu Feisty Fawn, doch keine der erwähnten Distributionen mochte das CD Laufwerk (Pioneer DVR-111D) erkennen und konnte aus diesem Grund natürlich auch nicht von dortaus hochfahren. Dieses Problem wird detailliert im folgenden Forumsthread diskutiert. In diesem Thread wird die mir bislang unbekannte Distribution Sabayon erwähnt. Sabayon fußt auf der sehr flexiblen Distribution Gentoo, die ich seit einigen Jahren auf einem Centrino Laptop einsetze. Sabayon hat die richtigen Treiber für das Pioneerlaufwerk an Bord und bootet gleich in den Installationsassistenten hinein. Angemerkt sei hier, dass Sabayon wie Gentoo auch alle Pakete von Grund auf kompiliert. Da die Multiprozessorunterstützung von Linux und seinen Programmen Legende ist, verkürzen die 4 Prozessorkerne die Wartezeit erheblich. Die PartitionierungMein Plan war zunächst, die HFS+ Partition von OSX mit Hilfe des BootCamp Assistenten zu verkleinern, um Platz für Linux zu schaffen. Die vom Werk gelieferte Partitionierung umfasst eine kleine (~200MB) EFI Partition, die man tunlichst nicht anrühren sollte. Dazu die HFS+ Partition für Mac OSX. Linux benötigt mindestens eine root (/) Partition und eine swap Partition. Anderen Zweigen des Dateisystembaums (z.B. /home oder /boot) ebenfalls eigene Partitionen zuzuweisen, funktioniert leider nicht ohne die OS X Installation zu beschädigen. Den Grund hierzu liefert die Grafikinitialisierung, die im BIOS kompatiblen Modus ausgeführt werden muss. Damit einher geht die Installation von Boot Camp und die MBR Partitionierung. D.h. die systemeigene GPT Partitionierung muss im BIOS kompatiblen Modus laufen, der zur Zeit nur primäre MBR Partitionen zulässt. Da nicht mehr als 4 primäre Partitionen möglich sind, spricht man hier von der Vier Partitionen Grenze. Umgehen lässt sich diese Einschränkung durch den Einbau einer zweiten Festplatte. Sie kann man in üblicher MBR Manier mit erweiterten Partitionen versehen und braucht sich nicht um GPT Kompatibilität zu kümmern. Diesen Weg empfehle ich auch, denn leisere Laufwerke, als das von Apple verbaute, gibt es im einschlägigen Handel zu vernünftigen Preisen. Der Einbau ist einfach: Klappe auf, in Wagen schrauben, reinstecken, Klappe zu, fertig. rEFIt Bootmenu Screenshot Neben Bootcamp hilft rEFIt. So bekomme ich ein reguläres, in Grenzen konfigurierbares Bootmenü ohne die Taste [ALT] während des Bootvorgangs gedrückt halten zu müssen. Im Idealfall bekommt man auch die passenden Symbole zum installierten Betriebssystem angezeigt. Partitionstabelle 2. Platte
Die Tabelle zeigt die Aufteilung einer 200GB Festplatte für Linux. Die Partition localshare ist für den Austausch mit MacOS gedacht. Dateisystem ist vfat, damit der Zugriff auch mit einem später evtl. installierten Windows klappt. Aktualisierung und VerwaltungKernel backenIm Voraus sei angemerkt, dass der installierte Kernel funktionierte. Intention ist das Anpassen, Verschlanken, Optimieren. Das Howto (5) beschreibt zwei Methoden sich einen angepassten Kernel zu bauen. Zunächst habe ich mich der genkernel - Methode bedient, die einen universell einzusetzenden Kernel wie auf der Live CD der Distribution baut. Das klappte auch sehr schön (inkl. Bootsplash), nur verlängert die automatische Hardwareerkennung des so erstellten Kernels den Bootprozess. Die manuelle händische Methode war zwar von anfänglichen Misserfolgen begleitet, doch bootet der Rechner jetzt schneller. Auf die Konfiguration des bootsplash habe ich dabei verzichtet.Aufbauend auf der Konfigurationsdatei ( 2.6.20 ) des Gentoo Wikis, habe ich die Konfiguration für den aktuellen 2.6.22er angepasst. Ausserdem ist die Unterstützung für DVB-S (i2c, dvb), Bluetooth eingebaut. Die Soundtreiber werden, für mich neu, als Kernelmodule direkt mitgebaut. Die externe Installation der Soundtreiber entfällt somit. So bin ich von Kernelupgrades abhängig und kann nicht mehr unabhängig nur die Soundtreiber erneuern. Bisher hatte ich damit jedoch keine Probleme. Der interne Sound arbeitet zuverlässig. Für ein schlankes System sollte man nicht benutzte Treiber entfernen. Nicht entfernen sollte man die Unterstützung für den Framebuffer. Obwohl eine NVIDIA Grafikkarte verbaut ist, sollte man vom nvidia FB Treiber die Hände lassen und stattdessen auf den VESA Treiber setzen. Der fbnvidia verhindert später den Start des X-Servers, der Grafischen Benutzeroberfläche.Der Kernelaufruf in der grub.conf beschränkt sich bei mir auf das wesentlichste: Die Firewire Schnittstellen (Modulunterstützung) funktionieren in beiden Geschwindigkeiten (400/800). Denkt man an die zu ladende Firmware, klappt's auch mit der US-122 (Modul SND_USB_USX2Y). NetzwerkintegrationUnerwartete Aufgaben mit Lösungen
Hilfreiche externe Links (zumeist auf Englisch)Mit dem PDA und PC übers Handy ins Internet
Ein Handy als Bluetooth-Modem zu betreiben ist nicht schwer, wenn man die folgenden Hinweise beachtet.
UMTS und GPRS sind zwar noch sehr teure Internetzugänge, doch bieten die Mobilfunkunternehmen inzwischen erschwingliche Datentarife an. Wenn Volumen- oder Zeittarif zur Auwahl stehen, empfiehlt sich der Volumentarif. Bei Vodafone zahlt man für den Volumentarif ca. 10€. Das Freikontingent umfasst 30MB. Andere Mobilfunkunternehmen bieten ähnliche Zugänge. Doch wie funktioniert´s nun? Mobiltelefon (Symbian OS)automatisch: Manuelle Einstellung: Pocket PCEinstellungen --> Karteireiter Verbindungen --> Verbindungen --> Neue Modemverbindung. Die Rufnummer und die Modembefehle habe ich auf der Internetseite meines Mobilfunkanbieters bekommen. WICHTIG: Es funktioniert erst, wenn das führende "AT" (Attention) des zusätzlichen Modembefehls weggelassen wird! PCDie Einstellungen für eine DFÜ Verbindung ähneln sich stark. Hilfreiche externe Links (zumeist auf Englisch)
Fröhliches Surfvergnügen! QLoud - Programm zur Messung des Frequenzverhaltens von Lautsprechern
Entwickelt wurde QLoud zur Anpassung von Frequenzweichen. Mit Hilfe eines Sinus Sweeps ermittelt das Programm Impulsantwort und Frequenzverzerrungen einer Übertragungskette. Jokosher - Neues Multitrack Recording GUI
In dieser neuen Kategorie will ich Audio Programme für Linux vorstellen. Unter www.jokosher.org kann man einen Blick auf ein Tool werfen, das auf den Screenshots einen aufgeräumten Eindruck macht.
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