

Nach „Elementarteilchen“ und „Plattform“ ist die „Möglichkeit einer Insel“ mein dritter Roman von Houellebecq.
Einmal mehr geht es um menschliche Unfähigkeiten – und diesmal um jene des Älterwerdens. Deshalb lassen sich die Menschen klonen.
Die Lebensgeschichte von Daniel verweist auf die emotionale Freiheit seines Klons: Ohne Tränen keine Freude, ohne Angst keine Liebe und ohne Gefühle keine Gemeinschaft. Glücklich glücklos findet Daniel Nummer 27 für sich das romantische Ende.
Meine Meinung: Ein zynisch gerührter Cocktail aus Pornographie und Philosophie.
cp