

Hat
Robert Louis Stevenson, der Autor der
Schatzinsel
tatsächlich einen Piratenschatz gefunden oder warum verschlägt es den Literaten Ende des 19ten Jahrhunderts nach Samoa?
Diesen Fragen geht Alex Capus auf den Grund. Er gräbt Geschichten von abenteuerlustigen Schatzsuchern aus und verblüfft mit Details aus Stevensons Leben.
Der Roman liest sich wie ein Bilderbuch vergangener Zeiten. Wie ein Detektiv schleicht der Autor um die historische Person Stevenson herum, beleuchtet Familienverhältnisse und analysiert in Quellen dokumentierte Gedanken, Reisen und Gewohnheiten.
Capus
Reisen im Licht der Sterne erscheint mir im Nachhinein wie die Ansicht eines alten Fotos, das Mythen vergangener Jahrhunderte aufleben lässt. Das Buch enträtselt die Vergangenheit trotz der analytischen Herangehensweise aber nicht, sondern lässt mich wieder von Schätzen an weit entfernten Küsten träumen.